Geschichten

Ein haariges Missverständnis

Allein der Name war schon extotisch: Abel Xavier. Und die Frisur erst! Der "Streifenhönchen-Look" ging als erfolgloseste Fussballerfrisur in die ohnehin schon recht bewegte Fussballhistorie von Hannover 96 ein. Pikanterweise fiel der Start des vermeintlichen Superstars zusammen mit Ralf Rangnicks letzten Zügen in Hannover. Der Backnanger "Professor" und Vater des Wiederaufstieges in die Bundesliga wird bis heute zumindest teilweise zurecht als als Heiliger verehrt. Dass er keiner war, sah man schon an dem Experiment, das nur die Frsöre glücklich gemacht haben dürfte.

In der Winterpause einen Innenverteidiger(!) einzukaufen, der untrainiert ist und seine Nebenleute schon zeitlich kaum kennenlernen kann, war ein Hasardeurstreich. In der Innenverteidigung macht man so wenig Experimente, wie mit dem Torwart: wer keine Fehler macht, bleibt drin. Und die wenigen Fehler brauchen normalerweise mehrere Monate, bis die gesamte Viererkette einigermassen eingespielt ist.


Der Zoo Hannover bleibt sich treu

Herrmann Schläger, ein Mann mit Verbindungen im Hannover der itte des 19. Jahrhunderts, verfolgte die Gründung eines Zoos in der noch-nicht-ganz preussischen Provizhauptstadt. Inspiriert durch einen Besuch im Frankfurter Zoo, war er Feuer und Flamme. Mit sinen Kontakten zu finanzstarken und entscheidungsbefugten Männern, gelang es ihm, die Gründung einer ktiengesellschaft anzuschieben. Los ging es mit zwei Bären, die zunächst notuntegebracht werden mussten. Doch schon bald konnte der Zoo auf dem auch heute noch aktuellen Areal 1863 an den Start gehe. Auch durch grosse Publikumsresonanz getragen, wuchs der Zoo schnell bis zum ersten Weltkrie und hatte viele, vorzugsweise exotische Tierarten zu bieten. Das Publikum des ausgehenden 19. Jahrhunders war sehr schaulustig (oder soll man sagen sensationsgeil?). Nach zweimaliger Zerstörung in den Kriegen, Wechsel in Privatbesitz und zurück in die städtische Hand 1972 ist der Zoo seit 1994 in einer Mischform verwaltet: eine GmbH im Besitz des Grossraumes Hannover. Geführt wird er aber klar wie ein Wirtschaftsunternehmen.


Kunze macht auf Shakespeare

Mittlerweile ist es schon etabliert: Der Sommernachtstraum im Gartentheater des Grossen Gartens. Dabei würde es sich als Planung vielleicht gar nicht mal so gut anhören, von einem ehemaligen "Krautrocker" Shakespeare als modernes Musical mit veritablen Sex-and-Crime Kostümen auf die Bühne wuppen zu lassen. Aber grau ist alle Theorie, das Ding geht ab wie Schmidts Katze.

Und überhaupt Kunze: er ist zwar "nur" Wahlhannoveraner, aber ist das nicht sogar eindrucksvoller, denn seien wir mal ehrlich: wer, ausser vielleicht unseren Fussballprofis, schmückt sich mit dieser exotischen Bezeichnung?


No Business like Showbusiness

Was war das schön Anfang der 90er: Absolute Weltstars gaben sich im Niedersachsenstadion die Klinke in die Hand: die Stones, Tina Turner, Pink Floyd, Metallica (damals auf dem Höhepunkt ihrer Karriere), alles kein Problem. Ich erinnere mich noch gerne an die fantastische Atmosphäre rund ums Stadion bei dem dreitägigen Stones-Gastspiel 1990: das war kein kleines Tennis, das war grosses.


Volksaufstand um Üstra-Preiserhöhung

Sieben Tage lang stand Hannover Kopf. Die Aktion "Roter Punkt" muss man wohl selber erlebt haben, um zu glauben, was dort ablief. Aliquam turpis orci, mattis interdum, vulputate et, consectetuer eget, metus. Suspendisse vitae mauris in purus fermentum ultricies. Donec ultricies, sapien sed molestie fringilla, turpis nisl nonummy risus, vel molestie diam felis nec justo. Proin ullamcorper interdum quam. Aenean sit amet elit. Praesent diam sapien,


Der Spielbankenskandal - wilde Geschichten

Irgendwo zwischen Komödie und hochpolitischer Korruptionsaffäre waren die Geschehnisse, die sich 1987/88 Pellentesque habitant morbi tristique senectus et netus et malesuada fames ac turpis egestas. Nullam faucibus lobortis justo. Ut ornare quam eget lacus. Nullam auctor, turpis ac auctor molestie, justo arcu suscipit mauris, eget adipiscing purus mauris vel magna.