Flohmarkt

Wo geht man Samstag vormittag hin? Natürlich – auf den Flohmarkt. Er findet sein 1967 statt und soll der älteste Deutschlands sein. Händer aller Couleur bieten ihre Waren an – von der echten Antiquität über das Playstation-Spiel bis zur Schallplatte. Sammler finden hier weitere Stücke – seien es alte Puppen oder ausgefallenes Besteck. Viele Hannoveraner nutzen den Markt auch einfach nur zum Schlendern, bietet er doch echtes Hannover-Flair zum Anfassen.

Dabeisein ist alles 

Von einer etwas anderen Seite lernt man die Veranstaltung kennen, wenn man dort selber etwas verkaufen will. Schon ab fünf Uhr morgens halten die Händler ihre Standplätze frei. Die guten Plätze an den Hauptwegen sind sousagen fest vergeben, hier hat man als Novize keine Chance. Etwas abseits des Hauptgeschehens findet sich aber immer ein Platz. Die ersten Käufer am frühen Morgen sind die Händler selbst. Ständig auf der Suche nach neuer Ware für ihre Stände bieten sie geringe Preise, nehmen dafür aber grössere Mengen ab. Als nächstes kommen Frühaufsteher wie auch die erwähnten Sammler, die etwas bestimmtes suchen und mit konzentrierter Miene das Angebot untersuchen. Echte Schnäppchenjäger versuchen jetzt einen günstigen Fotoapparat oder ein interessantes Buch zu ergattern. Das normale Publikum erscheint erst ab ca. 11 Uhr – man will ja samstags schliesslich ausschlafen. Der Verkauf nimmt bis zum Nachmittag immer mehr ab, zunehmend wollen die Leute eigentlich nur noch schlendern.

So einen echten Flohmarktverkäufer bringt nichts aus der Ruhe, und doch ist natürlch klar, dass die ganze Veranstaltung recht witterungsabhängig ist. Starker Regen ist der einzige echte Feind des Flohmarktes.

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